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Jetzt die Garten-Saison vorbereiten: Elektroinstallation für den Außenbereich

Wenn bald der Frühling beginnt, freuen sich Gartenliebhaber sowohl auf das Gärtnern als auch auf sommerliche Stunden im Liegestuhl oder laue Abende auf der Terrasse mit Freunden und Familie. Denn der Garten ist nicht nur ein Rückzugsort für Pflanzenbegeisterte, sondern ein erweiterter Wohnbereich im Freien, der zum Faulenzen, Feiern und Essen einlädt und in dem das Homeoffice zum Outdoor-Office werden kann. „Um diesen Außenbereich funktional und angenehm zu gestalten, sollten sich Gartenbesitzerinnen und -besitzer zum Saisonbeginn auch Gedanken über die Elektroinstallation machen“, rät Stefan Holitschka, Experte der Initiative Elektro+. „Das kann von der Beleuchtungsgestaltung über Bewegungsmelder bis zur sinnvollen Position von Steckdosen reichen.“

Outdoor-Beleuchtung ist weitaus mehr als nur Deko

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre in der Dämmerung und im Dunkeln ist die Beleuchtung entscheidend – von dekorativen Leuchtkugeln im Beet über Lichtakzente an markanten Stellen bis zur funktionalen Beleuchtung von Wegen und Arbeitsflächen. Besonders energieeffizient und langlebig sind LED-Leuchten. Viele Gartenleuchten lassen sich zudem in ein vorhandenes Smart-Home-System integrieren, sodass sie in Szenenprogramme eingebunden und per App oder Sprachassistent zum Beispiel aus dem Wohnzimmer gesteuert werden können. Lampen, die mit entsprechender Helligkeit den Weg weisen sollen, werden am besten mit einem Bewegungsmelder kombiniert. Dann schalten sie sich zuverlässig ein – und verbrauchen nur so viel Strom wie nötig.

Freizeit im Außenbereich vielfältig gestalten

Ein Highlight, das im Garten immer beliebter wird, ist eine Outdoor-Küche. Von der Grillparty bis zum gemütlichen Familienessen: Eine gut ausgestattete Sommerküche ermöglicht kulinarische Erlebnisse unter freiem Himmel. Voraussetzung sind hier Steckdosen in ausreichender Zahl und passender Platzierung. Auch sinnvoll geplante Steckdosen für den Rasenmäher oder andere Gartengeräte machen die Gartenarbeit effizienter und komfortabler. „Zusätzlich können Steckdosen in strategischen Bereichen des Gartens installiert werden, um den Anschluss von beispielsweise Musikboxen oder Lichterketten zu ermöglichen, ohne dass störende Verlängerungskabel den Garten durchziehen“, empfiehlt Holitschka. „Besonders praktisch sind Energiesäulen. Frei bestückbar oder mit bereits integrierten Steckdosen versorgen sie elektrische Geräte im Außenbereich mit Strom. Über die Funktionalität setzen sie auch optische Akzente und beleuchten stimmungsvoll Gartenwege, Eingangsbereiche und Terrassen, wenn sie mit einem Lichtelement versehen sind.“

Für eine entspannte und vor allem sichere Gartensaison

Das A und O bei einer Elektroinstallation im Außenbereich ist die Sicherheit. Staub, Feuchtigkeit und Regen stellen Herausforderungen dar, denen Steckdosen, Schalter und Kabel standhalten müssen. Wetterfeste Materialien, spezielle Außen-Steckdosen und -Schalter sowie die fachgerechte Installation durch Elektrofachleute sind unerlässlich, um Risiken zu minimieren. Dabei müssen Leuchten, die einen überdachten Standort haben, nicht so hohe Ansprüche an die Wetterfestigkeit erfüllen wie solche, die unmittelbar dem Regen ausgesetzt sein können.

Was Elektroinstallationsteile im Außenbereich gefahrlos aushalten oder nicht, darüber gibt die IP-Schutzart Auskunft. IP steht für „International Protection“ oder auch „Ingress Protection,“ Schutz vor Eindringen, und wird mit einer Kennziffer ergänzt. Diese gibt an, gegen welche Einflüsse ein Produkt geschützt ist, zum Beispiel gegen Tropfwasser, Spritzwasser oder Tauchwasser. „Wir empfehlen für alle ungeschützt installierten Teile im Garten mindestens die Schutzklasse IP44“, sagt Stefan Holitschka. „Damit sind Lampen und Co. sicher vor Regen und Schnee geschützt, das minimiert das Risiko von Kurzschlüssen und Korrosion.“

Jetzt die Garten-Saison vorbereiten: Elektroinstallation für den Außenbereich
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