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Azubi? E-Zubi!
©ArGe Medien im ZVEH

Azubi? E-Zubi!

Kunde: ArGe Medien im ZVEH

Vom Smartphone bis zur Solaranlage, von Trendthemen wie E-Mobilität, Einbruchschutz bis hin zu nachhaltiger Energieerzeugung – Elektrizität bestimmt das Leben von heute und morgen. Ob Privathaushalt oder Industrie, ob öffentliche Verwaltung oder Wirtschaft: In so gut wie keinem Bereich unserer Gesellschaft ist ein Leben ohne Strom denkbar. Qualifizierte Elektrohandwerkerinnen und -handwerker sind daher sehr gefragt. Über 43.250 Jugendliche absolvieren heute eine Ausbildung in einem der sieben Berufe im Elektrohandwerk, Tendenz weiter steigend. „Für junge Menschen vor der Berufswahl ergeben sich aufgrund der neuen Technologien in der Gebäudetechnik hochinteressante und zukunftssichere Perspektiven in der Branche“, erklärt Bernd Dechert, Geschäftsführer im Zentralverband der deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Von der Energie- und Gebäudetechnik, Maschinen- und Antriebstechnik bis hin zur System-Elektronik und Informationstechnologie – wer sich für eine Ausbildung im Elektrohandwerk entscheidet, arbeitet in einem der größten und stark boomenden Handwerkszweige in Deutschland mit über 500.000 Beschäftigten und mehr als 50.700 Betrieben.

Vielfältige Aufgaben in einem innovativen Umfeld

Von einfachen Hausinstallationen über moderne Gebäudetechnik bis zur Steuerung von Industrieanlagen und der öffentlichen Versorgung bietet das Elektrohandwerk viel Abwechslung. Durch die Kombination aus körperlicher, theoretischer und planerischer Arbeit wird der Job nie eintönig. Auszubildende im E-Handwerk schätzen besonders, dass ihr Beruf sich kontinuierlich an Innovation und Fortschritt anpasst und damit besonders zukunftssicher ist: „Die technische Entwicklung schreitet fortlaufend voran. So bleibt mein Beruf durchgehend spannend, weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt“, sagt zum Beispiel Alexis Radis, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Aber auch der Kontakt mit den Kunden sowie das Erfolgserlebnis nach einem umgesetzten Projekt sind den Beschäftigten im Elektrohandwerk wichtig: „Es gibt täglich viele schöne Momente, aber besonders in Erinnerung bleibt mir, als ich frisch nach meiner Ausbildung für eine Kundin eigenständig die Beleuchtung in ihrer neuen Küche geplant habe. Die Kundin war total glücklich mit der Planung und Ausführung des Auftrags“, erinnert sich Carolin Leinauer, Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik und heute Geschäftsführerin im elterlichen Familienbetrieb. Carolin legte schon als Innungsbeste ihre Gesellenprüfung zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik ab und absolvierte anschließend erfolgreich ihre Meisterprüfung.  

Meister oder Master – das Elektrohandwerk bietet attraktive Karrierechancen

Das Beispiel zeigt, auch Frauen fühlen sich in elektrohandwerklichen Berufen sehr wohl und nach der Ausbildung ist noch lange nicht Schluss. Für alle beruflichen Ziele gibt es passsende Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer von einem eigenen Betrieb träumt, kann Meister werden, sich selbstständig machen und neue Kollegen ausbilden. Als Techniker gibt es die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren, in der Elektro- und Informationstechnik, der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder vielleicht sogar in der Luft- und Raumfahrttechnik. Wer lieber im Büro und kaufmännisch arbeiten möchte, kann sich als Betriebswirt des Handwerkes weiterbilden. Da der Meisterbrief gleichwertig mit einem Bachelor-Abschluss ist, kann man ohne Studium schnell und günstig den gleichen Karrierestand erreichen wie jemand, der von der Uni kommt. Ein aufbauendes Master-Studium im Bereich Ingenieurswissenschaften ist ebenso möglich mit Karrierechancen in der Forschung und Entwicklung. Ob es um Energieeffizienz, intelligente Gebäudetechnik oder Automatisierung geht, Elektrohandwerker arbeiten auf jeder Karrierestufe an modernen und nachhaltigen Lösungen mit.

Weitere Informationen rund um die Ausbildung und Karrieremöglichkeiten oder auch Ausbildungsplätze und Praktika im E-Handwerk gibt es unter: www.e-zubis.de. Unter www.facebook.com/ezubis chatten und posten die E-ZUBIS rund um die Themen in der Elektrotechnik.