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Smarte Hauswärmetechnik hilft beim Energiesparen
© Wärme+/Vaillant

Smarte Hauswärmetechnik hilft beim Energiesparen

Kunde: WÄRME+

Intelligente Vernetzung senkt Heizkosten und sorgt für Komfort  

Viele Verbraucher denken beim Thema Energiesparen zunächst an Einschränkung: Die Heizung runterdrehen und Frösteln zugunsten der Energieeffizienz. Doch auf kuschelige Wärme oder Wohnkomfort verzichten muss nicht sein. Heizung, Warmwasser und Lüftung sollten dafür in ein Smart-Home-System integriert werden. Denn ein intelligent vernetztes Zuhause ermöglicht es den Bewohnern, die Hauswärmetechnik von jedem Ort aus individuell zu steuern. „Smarte Heiztechnik ist weit mehr als eine nette Spielerei, sondern neben Komfortaspekten eine effiziente Möglichkeit, den Energieverbrauch und damit Schadstoffemissionen zu senken“, erklärt Hans-Jürgen Nowak, Experte der Initiative WÄRME+.

Wohlfühltemperatur zum richtigen Zeitpunkt

Heizkosten sparen und trotzdem Wärme genießen – das funktioniert mit intelligenter Steuerungstechnik. Heizungen mit intelligenter Regelung können über ein Bedienpanel clever vorprogrammiert oder mit Apps via Smartphone, Tablet und PC bedient werden. Auf diese Weise können Verbraucher individuell steuern, welche Heizkörper wann und wie viel Wärme abgeben sollen – nur dort, wo die Wärme gebraucht wird, werden die Heizkörper erwärmt. Die Nutzer sind in der Lage unkompliziert Tages-oder Wochenprofile einzurichten und können so auf lästiges Regeln der Heizungstemperatur per Hand verzichten. Wer beispielsweise tagsüber selten zuhause ist, kann einstellen, dass die Heizung unter der Woche früh hochfährt und dann bei Verlassen des Hauses in den Energiesparmodus umschaltet. Als Zusatzfunktion lässt sich vom Büro aus beispielsweise über das Smartphone vorprogrammieren, dass das Bad bei der Rückkehr von der Arbeit die persönliche Wohlfühltemperatur hat. Und auch wenn man mal vergessen hat, die Heizung auszuschalten, ist es problemlos möglich, das unterwegs zu kontrollieren und nachzuholen.

So komfortabel ist ein Smart Home

Nicht nur die Heizung lässt sich mit einem Smart-Home-System unterwegs steuern – auch eine bedarfsgerechte Lüftung der Räume über Fenster und Lüftungsanlagen ist möglich. Letztere sorgen automatisch für frische Luft und können mit Sensoren gekoppelt werden, die erkennen, wenn die Raumluft ausgetauscht werden muss. Praktisch ist auch der Einsatz von Fenster- und Türkontakten, die mit der Heizung gekoppelt werden. Dann fahren die Heizkörper automatisch herunter, sobald ein Fenster geöffnet wird, damit keine wertvolle Heizwärme verloren geht. Darüber hinaus ist es möglich, Heizsysteme in smarte Plattformen wie beispielsweise Amazon Echo einzubinden. Über das digitale, intelligente Sprachsteuerungssystem können Funktionen auch per Sprachbefehl mithilfe der virtuellen Assistentin Alexa gesteuert werden.  

„Komplexere Smart-Home-Systeme können die Funktionen von verschiedenen Geräten miteinander verknüpfen. Die Voraussetzung dafür, dass Geräte unabhängig von Hersteller und Technologie miteinander Informationen austauschen können, ist eine Schnittstelle im Energiemanagement“, erklärt Nowak. Eine solche Schnittstelle wird durch Kommunikationslösungen wie der EEBus Initiative geschaffen. Eine andere Möglichkeit, alle Funktionalitäten – bis hin zum vollautomatisierten Haus – zu integrieren, ist ein KNX System. KNX ist der weltweit einzige offene Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik. Hier wird ein eigenes Kabel verlegt und für die Kommunikation wird zwischen jedem Gerät und dem Stromanschluss ein sogenannter Aktor eingebaut, der mit Informationen versorgt wird. Mit einem KNX System sind Energiemanagement, Komfortfunktionen und Sicherheitstechnik im Premiumsegment realisierbar.

Verbrauchsmonitoring: schneller reagieren, schneller sparen

Ein wichtiger Vorteil von intelligenter Hauswärmetechnik ist darüber hinaus, dass die Bewohner ihre Verbrauchsdaten über ein Display direkt an den Geräten, ein zentrales Bedienpanel an der Wand oder eine App immer im Blick haben. Bei einem zu hohen Verbrauch kann das zum Umdenken bewegen: Die Nutzer können schneller reagieren und ihr Nutzerverhalten entsprechend anpassen. Bestimmte Geräte zeigen sogar direkt die erzielten CO2- und Kosten-Einsparungen an und sorgen so für absolute Transparenz.

Weitere Informationen zu einer intelligenten und vernetzten Hauswärmetechnik finden Interessierte in der Broschüre „Zukunftsenergie Strom“ der Initiative WÄRME+, die auf der Website zum Download bereit steht: http://www.waerme-plus.de/resources/downloads/zukunftsenergie_strom.pdf